Grüner Gockel

Umweltmanagement Grüner Gockel TitelbildAnstrengungen zur Verminderung des CO2-Ausstoßes tragen wesentlich dazu bei, Gottes gute Schöpfung zu bewahren. Es gibt viele Möglichkeiten zur Co2-Reduktion. Aber nur, wenn wir kontinuierlich auf unsere Umweltbilanz sehen, werden wir dauerhaft dazu beitragen, den Klimawandel zu begrenzen und die Schöpfung zu bewahren.

Die Landessynode hat daher im April 2009 empfohlen, Umweltmanagementsysteme wie den "Grünen Gockel" möglichst flächendeckend einzuführen. Durch sie wird ein Qualitätszirkel geschaffen, der kontinuierliche Wachsamkeit für die Umwelt garantiert: Das Umweltteam kontrolliert regelmäßig die wichtigsten Umwelt- und Klimadaten und erarbeitet Verbesserungsvorschläge für die Umweltbilanz der Gemeinde oder Einrichtung.

Der "Grüne Gockel" ist speziell für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen entwickelt worden, erfüllt aber zugleich die Standards des europäischen Öko-Audits EMAS III.

Der "Grüne Gockel" hilft Kirchengemeinden und Einrichtungen, Einsparpotentiale zu erkennen, Verhaltensänderungen zu ermöglichen und sinnvolle Investitionen in Innovationen zu planen. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass der Ressourcenverbrauch ohne weitere Ausgaben - allein durch Veränderung des Nutzerverhaltens - dauerhaft um 10 bis 20 % gesenkt werden kann (3 bis 20% weniger Wärmeenergieverbrauch, 10% weniger Stromverbrauch, 5 bis 20% weniger Wasserverbrauch).

Der Flyer "Grüner Gockel", den Sie im Download finden, fasst das kirchliche Umweltmanagementsystem kurz zusammen und gibt Ihnen einen ersten Überblick über die Schritte zur Zertifizierung mit dem "Grünen Gockel".

Dem Umweltteam einer Gemeinde oder Einrichtung kommt beim "Grünen Gockel" eine Schlüsselfunktion zu, es garantiert den kontinuierlichen Blick auf die Umweltbilanz. Das Umweltteam kann als Möglichkeit zum Gemeindeaufbau verstanden werden: In ihm finden Menschen eine Gelegenheit zu qualifizierter ehrenamtlicher Mitarbeit, die nicht unbedingt zum Kreis der Kerngemeinde zählen.

Die Oberkirchenräte Dr. Hans-Peter Hübner und Detlev Bierbaum haben für eine Startphase bis 2017 Sondermittel zur Verfügung gestellt, um die Einführung des "Grünen Gockels" in den ersten 200 Gemeinden und Einrichtungen finanziell zu unterstützen.

Wenn Sie Interesse an der Einführung des "Grünen Gockels" in Ihrer Gemeinde oder Einrichtung haben oder bereit wären, Ihre fachliche Qualifikation im Rahmen des kirchlichen Umweltmanagements einzubringen, nehmen Sie bitte mit der Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement, Herrn Bernd Brinkmann Kontakt auf!

Hintergrundinformationen für Auditorinnen und Auditoren befinden sich im geschützen Bereich.

 

Kontakt:

Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement
Bernd Brinkmann
Katharina-von-Bora-Str. 7-13
80333 München
Tel. 089-5595-618 (Mo/Di), 09241-992486 (Mi/Do)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dateien:
Flyer Gruener Gockel Beliebt

Der Flyer stellt das kirchliche Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel" vor.

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: 9b60e1d78f79863821745b4a92eef51512503539

Datum Donnerstag, 23. April 2015 10:55 Dateigröße 537.97 KB Download 1.344 Download

 

 

Sieben Jahre nach der Empfehlung der Landessynode, Umweltmanagement einzuführen, nehmen rund 150 Gemeinden und Einrichtungen am "Grünen Gockel" bzw. "EMAS" teil. Eine ausreichende Basis, um einmal zu berechnen, was Umweltmanagement finanziell "bringt".

Von 83 Gemeinden und Einrichtungen liegen Daten von 2010 bis 2013 vor, welche die Arbeitsstelle Umweltmanagement ausgewertet hat. Der Verbrauch von Wärmeenergie ist demnach um 24 Prozent, der Stromverbrauch um knapp 23 Prozent gesunken. In Euro ausgedrückt bedeutet das, dass die Gemeinden und Einrichtungen ihren Haushalt um gut 160.000 Euro Stromkosten und um gut 240.000 Euro Heizkosten entlasten.

"Das spürt man zunächst im Einzelhaushalt", sagt Wolfgang Schürger, der landeskirchliche Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung. "Aber Finanzchef und Finanzausschuss der Synode lehren uns seit Jahren, gesamtkirchlich zu denken - natürlich wird auch die Gesamtbilanz der Landeskirche damit um 400.000 Euro entlastet."

Die Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement ist durch die Beschlüsse der Klimasynode im April 2009 gegenwärtig nur bis Oktober 2017 gesichert. Die ehrenamtlichen Umweltbeauftragten in den Kirchenkreisen und Dekanatsbezirken, die selber viel zum Erfolg des Grünen Gockels beigetragen haben, fordern daher in einer Eingabe an die Frühjahrssynode 2016, die Arbeitsstelle zu verstetigen. "Es ist an der Zeit, dass die Synode die Umweltarbeit allgemein und insbesondere das Umweltmanagement als strategische Zukunftsaufgabe erkennt", ist Karl Fischer überzeugt, ehrenamtlicher Umweltbeauftragter für den Kirchenkreis München und Oberbayern. "Wenn jede Gemeinde Umweltmanagement einführt, dann dient das der Zukunftsfähigkeit der Kirche: es schafft finanziellen Handlungsspielraum, wir bleiben in der Gesellschaft glaubwürdig - und es ist ein Beitrag zum Gemeindeaufbau: In der Umweltarbeit engagieren sich Menschen, die vorher oft eher am Rand der Kirchengemeinde standen!"

Gerd-Otto Eckstein kann das bestätigen. Als Werksleiter bei OSRAM hat er Jahre lang Umweltmanagementsysteme an den weltweiten Standorten des Lichtspezialisten eingeführt. Die Umweltarbeit in seinem Dekanatsbezirk zu koordinieren und Kirchengemeinden bei der Einführung des Grünen Gockels zu begleiten, ist für ihn eine erfüllende Aufgabe im Ruhestand. "Wichtig ist, dass man dabei nicht das Gefühl hat, allein zu sein", sagt er, "Bernd Brinkmann, Wolfgang Schürger und Hilde Seichert leisten eine hervorragende Begleitung und Unterstützung. Und in der Vernetzung mit anderen ehrenamtlichen Umweltbeauftragten merkt man, wo es bei anderen hakt und was man von ihnen lernen kann."

Widerstände gibt es in der Arbeit natürlich immer wieder - aber spätestens, wenn der Kirchenvorstand so deutlich vor Augen geführt bekommt wie in Solln, was der Gemeinde die Arbeit dies Umweltteams finanziell "bringt", dann ist das Eis gebrochen. Christina Mertens, kirchliche Umweltauditorin, hat die Übersicht für Solln zusammen gestellt und dem Kirchenvorstand präsentiert.

Einsparungen Solln Beliebt

Eine Zusammenstellung von Christina Mertens über die Einsparungen durch die Umweltarbeit.

Datum Sonntag, 17. April 2016 12:28 Dateigröße 47.93 KB Download 182 Download

Bernd Brinkmann, Leiter der Arbeitsstelle Umweltmanagement, sieht sich durch die neuen Zahlen bestätigt: "Synoden-Vizepräsident Schnell hat völlig recht, wenn er in umwelt-mitwelt-zukunft Nr. 72 fordert, dass jede Kirchengemeinde Umweltmanagement einführen soll! Ich verstehe nicht, warum die Kirchenleitung so zurückhaltend ist, das den Gemeinden vorzuschreiben - in Württemberg geht das auch!" (Dort hat die Synode vor Jahren die Gemeinden verpflichtet, ein Energiemanagement einzuführen.)

 

Mit Energie-Versorgerwechsel viel Geld sparen

 

im Bereich Energieverbrauch(Erdgas/Strom) versuchen viel kirchliche Umweltbeauftragte/r, AuditorIn ect. für ihre Kirchengemeinde Mittels Energiesparen ,der Energieeffizentzsteigerung und Nutzung erneuerbarer Energie nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz umzusetzen und zusätzlich den tollen Nebeneffekt der Energiekosteneinsparung zu nutzen. Dies ist aber oft ohne große Investitionen nicht möglich gerade im Bereich Heizungstechnik, Kirchenbankheizung, Leuchtmittel ect. So kommt es oft klima- und umweltschutztechnisch und auch im Bereich Energiekosteneinsparungen zum Stillstand.Das muss nicht sein!

Es gibt eine Möglichkeit trotzdem Erneuerbare Energie zu nutzen - z.B. mit dem Rahmenvertrag der Landeskirche und demEnergieversorger Naturstrom - und es ist möglich auch Energiekosten einzusparenmit einem Energieversorgerwechsel .Seit der Liberalisierung des Energiemarktes  (Strom,Erdgas..) ist es möglich den Energieversorger zu wechseln.Sie haben aber damit keine Erfahrung und brauchen Hilfe? Kein Problem der Herr Philipp macht Versorgerwechsel seit gut  zehn Jahren im privaten und auch im kirchlichen Bereich. Mit seiner langjährigen Erfahrung möchte er nun auch anderen Kirchengemeinden helfend zur Seite stehen.Herr Philipp kennt sich bestens mit seriösen empfehlenswerten Energieversorgern und auch bestens mit  Verbraucherrechten in diesem Bereich aus(Sonderkündigungsrechte,Monatspauschalen..) .

Egal ob Strom (Verbrauchstrom,Heiz- oder Wärmepumpenstrom) und oder Erdgas                                    er managt einen komplettenEnergie-Versorgerwechsel für 25€ mit allem was dazu gehört .

Von der fachgerechten und fristgerechten Kündigung über die eventuelle Sonderkündigung  über die Neuanbietersuche ,Neuvertragsabschluss , Vertragswechselschrittkontrolle ,klärt eventuelle Probleme mit Alt- , Neuversorger und Netzbetreiber, eventuelle Abfrage der Jahresverbräuche in der Vergangenheit  (Grüner-Gockel-Service) und Weitergabe der Verbrauchsdaten vom letzten Verbrauchsabschnitt bis hin zum automatischen Vertragswechsel  zu Vertragsende und und....

Einzig laufende „Arbeit“ für die eigene Kirchengemeinde wäre die Zählerablesung bei Bedarf,wenn überhaupt.  ;-)

Überzeugen sie ihren PfarrerIn und KirchenvorstandIn von einem Energie-Versorgerwechsel und dem Versorgerwechselservice von Hr. Philipp .So können sie schnell mehrere 100te Euro pro Jahr sparen .Bei Erdgasanbieterwechsel sind Einsparpotenziale von 1000€/a oft schnell erreicht - im Vergleich zum Regionalversorger. Pro 10.000 kWh Erdgasverbrauch lassen sich bis zu ca.100€/a einsparen.

Die Energiekosteneinsparungen ermöglichen dann vielleicht früher eine Heizungstechnik Erneuerung und oder weitere Klima- und Umweltschutz Projekte in der Gemeinde.

 

Der Energieversorgerwechsel-Tipp 2015:

Es seit heuer gibt endlich seriöse  Alternativen zum Regional-Energieversorgerangebot im Bereich Heizstrom z.B. für Kirchenbankheizung und Wärmepumpenstrom .

Hier finden sich alle kirchlichen Umweltauditorinnen und -auditoren, die mit speziellen Fachkenntnissen und Fährigkeiten zu beeindrucken wissen. Sie stehen nach Rücksprache für Vorträge, Information usw. zur Verfügung. Alle Einzelheiten dazu können individuell mit den Referenten vereinbart werden.

 

Die Teilnehmer des Kurses 7 des Grünen GockelAm Samstag den 8.6.2013 ist nun schon der siebte Schulungskurs für kirchliche Umweltauditoren zu Ende gegangen. Die insgesamt 16 Teilnehmer haben alle das Colloquium bestanden und kontnen nach einem festlichen Gottesdienst ihre Teilnahmebestätigungen in Empfang nehmen. Überreicht wurden sie von Oberkirchenrat Detlev Bierbaum und der Synodalen Cornelia Kaiser. Mit einem festlichen Büffet im Pfarrgarten der Kirchengemeinde Nürnberg-Kraftshof klang der Tag dann aus.

Die kirchlichen Umweltauditorinnen und -auditoren begleiten Kirchengemeinden bei der Einführung des Umweltmanagementsystems Grüner Gockel. Angesichts der dramatischen klimatischen Ereignisse der letzten Wochen ist den Teilnehmenden noch einmal deutlich geworden, wie wichtig jeder kirchliche Beitrag zum Klimaschutz ist. Da ist der Grüne Gockel gerade das richtige Instrument.

Wenn auch Sie Interesse haben melden Sie sich bei der Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Der nächste Schulungskurs für kirchliche Umweltauditoren beginnt am Wochenende 18./19. Oktober in Augsburg. Es sind noch Plätze frei.

Bernd Brinkmann

Unterkategorien

Der Grüne Gockel ist im Landeanflug...

Erfolgreiche Beispiele für die Einführung des grünen Gockel in der evangelischen Kirche Bayern